Fahrradtests - Fahrrad fahren
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Fahrradtests - Fahrrad fahren

Video: Cannondale Trigger 2 2020: bike review (September 2020).

Anonim
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Der 5-Zoll-Federweg-Abzug wiegt etwas mehr als 24 Pfund.

Fahrräder mit 26-Zoll-Rädern werden in der Werkstatt immer seltener, sind aber bei einigen Fahrern immer noch beliebt - insbesondere bei der wachsenden Zahl von Enduro-Rennfahrern, die leichte XC-Fahrräder wollen, um Anstiege zu beschleunigen, aber viel Federung zum Absprengen benötigen zeitgesteuerte Abfahrten. Cannondale richtete diesen Trigger 2 an jene Mountainbiker - von denen viele in Europa leben - und die verbleibenden 26-Zoll-Holdouts in den USA. Das Unternehmen stellte letzte Woche eine 29-Zoll-Version des Fahrrads vor, aber wir sind letzten Herbst auf diesen 26-Zoller gesprungen und haben ihn seitdem gründlich getestet.

Der Trigger 2 ist um einen steifen Carbonrahmen mit 120 mm Federweg herum gebaut. Um den Flex zu minimieren, verwendet Cannondale übergroße 15-mm-Achsen im Stoßdämpfergestänge und im Hauptzapfen. Die Verbindung selbst ist eine massiv überbaute Angelegenheit, die sich wie eine riesige Strebe über den Mittelteil des Motorrads erstreckt. Trotz der kräftigen Rohre und stabilen Gelenke wiegt das komplette Fahrrad knapp 23 kg und ist damit eines der leichteren 5-Zoll-Reiseräder, die wir ausprobiert haben.

Beim Abnehmen hilft Cannondale mit seinem neuen 130-mm-Lefty-PBR (3 Pfund). Das überarbeitete Modell verwendet eine neue Buchse am Unterschenkel, die die Steifigkeit erhöht, wenn sich die Gabel tiefer in den Federweg hineinbewegt. Die neue Version schwärmt auch für einen harten Kunststoff-Rungenschutz, der besser aussieht und mehr Schutz bietet. Die Gabel fühlte sich auf den meisten Untergründen geschmeidig an und bewegte sich in Kurven. Trotz begrenzter Zugstufendämpfung blieb das Vorderrad beim Überrollen von Steingärten am Boden haften. Der Druckknopf-Plattformdämpfer oben auf dem Gabelbein hat die Fahrt für lange Anstiege gut gefestigt.

Innovative Komponenten und Rahmenelemente - wie die 3-Pfund-Lefty-Gabel und 15-mm-Schwenkachsen - sorgen für ein leichtes, steifes Fahrrad.

Der Abzug flog über Wurzeln und bahnte sich einen Weg durch Steingärten. Nur größere Treffer verlangsamten es.

Als wir die Trails erreichten, beeindruckte uns der Trigger sofort, wie schnell und reaktionsschnell er sich anfühlte. Es hat vielleicht 120 mm Federweg, fährt sich aber wie ein 80-mm-Geländefahrrad. Der Rahmen war bemerkenswert steif, und das Fahrrad hielt eine Linie durch Furchen, Hochgeschwindigkeitsfelsengärten und schnelle, stürzende Kurven. Es war leicht zu manövrieren, egal ob wir technische Anstiege in Angriff nahmen oder fließende Singletrails abrissen. Die Single-Pivot-Federung trat gut in die Pedale, besonders wenn die Dämpferplattform aktiviert war, aber es ist nicht das effizienteste Design auf dem Markt. Wir bemerkten ein leichtes Wackeln und Feedback, besonders beim Treten in das kleine Kettenblatt.

Während sich der Trigger bei langsamen Geschwindigkeiten wohl fühlte und ruhig über kleine Unebenheiten rollte, steigt die Hinterradaufhängung merklich an und kann sich bei größeren Schlägen oder beim Sprengen durch Steingärten hart anfühlen. Wir hatten nie das Gefühl, dass der X-Fusion-Dämpfer trotz mehrerer unterschiedlicher Drücke einen echten Federweg von 120 mm bietet. Ein Teil des Problems könnte das Fahrwerkdesign sein: Das Fahrrad benötigt einen Zugstoßdämpfer, der schwerer einzurichten ist als herkömmliche Stoßdämpfer. Cannondale verfügt über eine Durchhanganzeige auf der Nichtantriebsseite des Fahrrads in der Nähe des Hauptlenkers, ist jedoch schwer zu lesen und nicht genau. Der $ 7.700 Trigger 1 wird mit einem geschmeidigen Fox DYAD-Zweikammer-Stoßdämpfer geliefert, der es dem Fahrer ermöglicht, den Federweg des Hinterrads mit dem am Lenker montierten Hebel von 120 mm auf 70 mm zu reduzieren - ein großer Vorteil für Enduro-Fahrer. Aber das ist bei diesem Modell keine Option. Stattdessen verfügt der Dämpfer über eine ferngesteuerte Plattformsperre. Durch Umlegen des Schalters wird der Dämpfer für lange, sanfte Anstiege oder wenn es Zeit zum Sprinten ist, versteift.

Die übrigen Teile sind alle langlebig und gut verarbeitet. Unser Fahrrad war mit einem X7- und X9-Mittelklasse-Antrieb, Magura M2-Bremsen (mit einem 180-mm-Vorderrotor) und Mavic CrossTrail-Rädern ausgestattet. Aber die Schwalbe Racing Ralph-Reifen haben uns am Kopf gekratzt. Sie gehören zu den schnellsten und leichtesten Modellen auf dem Markt, haben jedoch dünne Seitenwände, kleine Noppen und ein rundes Profil. Sie rutschen leicht auf nassen Felsen und in schlammigen oder losen Ecken. Breitere, aggressivere Reifen passen besser zu diesem Motorrad.